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Abend006 Tee mit Hannes - divers und engagiert

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Hannes habe ich auf einen Workshop kennengelernt.  Er hat auf einer Konferenz über queere Geflüchtete gesprochen. Und daran erinnert, dass auch Homosexualität, Transgender und Transsexualität Beweggründe sind, sein repressives Heimatland zu verlassen. Zu dem Zeitpunkt hat Hannes noch im SUB (Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München e.V.)  Geflüchtete beraten. Und er war sich da schon nicht mehr sicher, ob er das noch länger aushalten kann und soll. Einfach, weil hier Menschen kommen, die Sachen erlebt haben, die wir uns nicht vorstellen können und wollen. Und das obwohl Hannes schon lange für die Bahnhofsmission ehrenamtlich und beruflich unterwegs ist. Wir reden darüber, was so ein Job mit einem macht, wie es um Diversity in unserer Gesellschaft steht und was er jetzt vorhat.

 

 

 

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Abend005 Energien freisetzen mit Martha

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Martha habe ich auf einer Feier für 25 Jahre internationalen Schüleraustausch kennengelernt und mich gleich prächtig unterhalten. Martha hat Englisch und Französisch an der LMU in München studiert und war über 30 Jahre lang Lehrerin an einem Gymnasium. Mit ihr habe ich mich über das System Schule unterhalten und dabei den ein oder anderen Kniff einer kreativen und mutigen Lehrerin kennengelernt. Etwa, wie es geht ausnahmslos allen Schüler_innen eine Chance zu geben.

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Abend003 Mit Katrin über Kühe, widerkäuen und Kaninchen

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Zum Glück konnte ich Katrin überreden, dieses kleine Gespräch über Kühe und ihre Beziehung zu Ihnen aufzuzeichnen. Katrin arbeitet als Fachreferentin beim Deutschen Tierschutzbund und arbeitet vor allem zum Thema “Rinder”. Neben Grundwissen zum Rind, artgerechte und konventionelle Landwirtschaft, sprechen wir über das romantische Bild der Kuh, die unromantische industrielle Milchproduktion und warum Kleintiere nichts für Kinder sind. Auch nicht für Erwachsene. Und ja: Kaninchen sind auch Kleintiere.

Foto | Flickr_Carsten Frenzl_cc_by_2.0

What a Cow can do:)

 

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Abend002 Mit dem Teppichmesser durch den Wald

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Durch den Fluß und nur mit einem Teppichmesser bewaffnet ist Maryam mit einer Freundin in den 80er Jahren aus dem Iran geflohen. Anschließend hat sie mehrere Jahre in der Sowjetunion (Weissrussland/Minsk) gearbeitet, um schließlich in der BRD Asyl zu beantragen. Maryam erzählt von ihrer Flucht, dem Leben als vorübergehende Fabrikarbeiterin, die studieren möchte und dem Heimweh nach ihrer Familie.

Maryam ist nicht ihr echter Name, deswegen stolpert er vielleicht manchmal unbeholfen aus meinem Mund. Er ist ein Name, auf den ich mich mit meiner Gästin geeinigt habe, um sie zu schützen.

Foto: flickr_Florianric_CC BY-SA 2.0

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Abend001 Oh Erika, you can do this

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Mit 18 Jahren hat meine Mama, Erika Jäckel, ihre Koffer gepackt, um ein Jahr nach England als Au-Pair zu gehen. Anschließend zog es sie – mit Zwischenschritten in Ansbach – nach Lausanne und Paris. Es geht um Heimweh nach ihrer Jugendliebe, seltsamen Begegnungen im Zug, den Schmerz unermüdlich einen eigenen Weg zu gehen und für Menschen zu arbeiten, für die Geld keine Rolle spielt.

Entstanden ist ein sehr persönlicher und hoffentlich auch feiner Podcast.

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Podcasten

Wir sind live

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Date Title Duration
10. Juni 2019 21:15 Über pastorale Müllhalden, Nächstenliebe und Beerdigungen mit Gesche
Spontan Sondersenden auf dem Podstock 2019 mit Pastorin Gesche über Rituale, Beerdigungen, Trauer und Abschied.
0:59:57
26. Mai 2019 09:35 Auf ein größeres Stück vom Kuchen mit Janine Mackenroth
Über das Leben in der Kunst und die Politik darin und daraus
0:50:10
20. April 2019 14:29 Es geht nicht bloß um Hautfarbe
Geschichten von Resilienz und Liebe, von vergessenem Wissen, Kolonialisierung und Gewalt
1:04:48
30. März 2019 18:06 Optimierter scheitern: Frau* kann nicht (nicht) habilitieren
Marina hat junge Frauen in ihrer Habilphase begleitet und darüber ihre Diss geschrieben.
1:14:13
16. Februar 2019 11:37 Mit Christa über das Reißverschlussverfahren Parité und die Baumeisterin des Grundgesetzes Elisabeth Selbert
Eine Frau mit vielerlei Hüten macht sich stark für eine stärkere Sichtbarkeit von Frauen in den Parlamenten und nicht nur das.
0:44:56
2. Dezember 2018 10:35 Mit der Glaziologin Sabine Baumann über Gletscher, Klimawandel und Frauen* in der Wissenschaft
Mit Steigeisen und Müsliriegel ins Homeoffice und über die Waldgrenze
1:17:28
1. November 2018 13:41 Auf die Zehn oder beim heiligen Hühnergott! Es rechtsruckt und was frau machen kann
Ein Sprint über Menschen, Wahrheiten und Gefühle in Zeiten zunehmender Verunsicherung
1:05:38
5. September 2018 07:29 Mehr als starke Wadeln: Alessa, eine DFB-Schiedsrichterin erzählt
1:05:11
15. Juni 2018 08:04 Badass Snow White in Town
0:38:48
21. November 2017 21:59 Nadeln, Biester, Infektionen: Steffi, Yeah!
0:43:02
22. Oktober 2017 20:02 Tee mit Hannes - divers und engagiert
1:00:29
19. August 2017 20:27 Energien freisetzen mit Martha
0:53:23
12. Januar 2016 21:13 Mit Katrin über Kühe, widerkäuen und Kaninchen
0:43:46
27. November 2015 12:59 Mit dem Teppichmesser durch den Wald
1:30:56
7. November 2015 01:22 Oh Erika, you can do this
0:58:29
6. März 2015 12:34 Abend_OOO
0:00:15

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Ja, meine Mama

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W er hätte das gedacht, dass sie sich mit mir eine Stunde lange über ihre Vergangenheit unterhalten will. Sie ist Gast für die O. und 1. Folge. Die Nullte ist ein Teaser, der Lust machen will auf die erste Folge von Abendgrün. Hier erzählt sie von dem Tag, an dem sie im Alter von 18 Jahren von Ansbach nach London geht, um als Haushaltshilfe zu arbeiten. Wie meine Mama so ist, wollte sie daraus keinen großen Deal machen. Ich kann dazu nur schreiben, es lohnt sich mal seine Mutter oder Vater nach ihrer/seiner Vergangenheit zu befragen. Am besten anhand einer ganz konkreten Situation in der Jugend. Vielleicht hat man ja zufällig ein Aufnahmegerät dabei.

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Der Apfelgarten

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Komm gleich nach dem Sonnenuntergange,
sieh das Abendgrün des Rasengrunds;
ist nicht, als hätten wir es lange
angesammelt und erspart in uns,

um jetzt aus Fühlen und Erinnern,
neuer Hoffnung, halbvergeßenem Freun,
noch vermischt mit Dunkel aus dem Innern,
in Gedanken vor uns hinstreun.

Rainer Marie Rilke, Jahreszeiten, S. 70

 

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